Gundermann - Sablés
- Tania Oehri

- 7. Juni
- 1 Min. Lesezeit
🌿 Wildes Kräutergebäck mit Tradition 🌿

Der Gundermann (Gundelrebe) ist weit mehr als nur ein feines Würzkraut. Seit Jahrhunderten gilt er als wertvolle Heil- und Schutzpflanze. Unsere Vorfahren trugen ihn bei sich als Schutz vor bösem Zauber. Kühen wurde beim Melken ein Gundermann-Kranz ums Euter gelegt, um den Milchfluss anzuregen. Auch Handwerker wie Maler und Bleigiesser nutzten Gundermanntee, um den Körper bei der Ausleitung von Schadstoffen zu unterstützen.
Der Name „Gund“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Eiter“ – ein Hinweis auf seine traditionelle Verwendung bei der Wundheilung sowie bei Magen- und Darmbeschwerden.
🌿 Zutaten
150 g Butter, weich
70 g Zucker
1 Prise Salz
4–5 EL Gundermann, fein gehackt
200 g Mehl
👩🍳 Zubereitung
Die weiche Butter zusammen mit Zucker und Salz schaumig rühren.
Den fein gehackten Gundermann unter die Buttermasse mischen.
Das Mehl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Den Teig zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser formen.
Die Rolle in ungefähr 4 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa 10–12 Minuten backen, bis die Guetzli leicht goldgelb sind.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und geniessen ☕




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