Tannensalz "zwischen Himmel und Erde"


Draussen ist es heute klirrend kalt. Der Winter hat uns fest im Griff, die Pflanzen machen ihre Winterruhe. Wer glaubt, jetzt gibt es nichts zum Sammeln, der irrt. Die immergrünen Bäume haben jetzt Hochsaison - nicht nur als Schmuck zur Weihnachtszeit.

Mit den Nadeln der Weisstanne lässt sich nicht nur ein wohltuendes Badesalz herstellen, sondern auch ein herrliches, nach Weihnachten und Winterwald duftendes Gewürzsalz!

Natürlich kannst du auch die Nadeln der Fichte verwenden. Ich finde aber die, der Weisstanne, feiner im Duft - aber das ist natürlich Geschmacksache.

Merkmale der Weisstanne:

Die Fichte sticht, die Tanne nicht. Ihre weichen und an der Spitze rundlichen Nadeln, haben auf der Hinterseite zwei markante weiße Streifen.




Zutaten für das Baumsalz


  • 2 El. abgezupfte Tannennadeln

  • 5 El. Salz

  • 2 - 3 Streifen Zitronenschalen

  • 10 Wacholderbeeren




So wird es gemacht

  1. Nadeln abzupfen (ich wasche die Nadeln nicht, achte aber darauf, dass sie frisch und sauber sind)

  2. Ich verwende Steinsalz, für mich passt das besser zur Tanne

  3. Zitrone passt wunderbar zum Tannenduft - wenn du dich schon nach Sommer sehnst, kannst du gerne auch etwas mehr nehmen

  4. Der Wacholder ist eine starke Pflanze, gerade in der Erkältungszeit, darum gehört er für mich unbedingt ins Tannensalz.

Alles in einen Mixbecher geben und kräftig mixen! Achtung, beim Öffnen des Deckels die Augen schliessen und den Duft nach Tannenbaum und Zitrone geniessen! Das Salz passt gut zu Eintöpfe, Suppe aber auch in eine kräftige Quarksauce.



Ich wünsche dir gutes Gelingen und feines Geniessen!