Harz- oder Pechsalbe
- Tania Oehri

- vor 4 Tagen
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"Gold des Waldes"

Baumharz wird von Bäumen gebildet, um Verletzungen zu verschliessen und sich vor Krankheitserregern zu schützen. Seit jeher wird ihm eine desinfizierende, antimikrobielle, wundheilende und durchblutungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Zudem gilt es als schmerzlindernd. Diese Eigenschaften machen Pech zu einem bewährten Naturmittel bei kleinen Wunden, Kratzern und Hautreizungen. Auch als Zugsalbe findet es traditionell Anwendung. In ausgehärteter, trockener Form eignet sich das Harz zudem hervorragend zum Räuchern und verströmt dabei einen angenehm harzigen, reinigenden und denfizierenden Duft.
Bei Neurodermitis, Ekzemen oder Hautausschlägen ist die Pechsalbe nicht geeignet !
Harz aufbereiten
Um die Verunreinigungen aus dem Harz zu lösen 1 Teil Harz und 2 Teile hitzebeständiges Öl in ein altes Schraubglas geben und im Wasserbad schmelzen. Danach durch ein Sieb giessen. Der Harz/Ölauszug für die Salbe verwenden.
Pech - Salbe → Rezept 30 ml
27 g Harz-Sonnenblumenölauszug
2.7 g Bienenwachs
1 Tl Tinktur, z.B Johanniskraut (optional)

Harz-Sonnenblumenölauszug und das Bienenwachs im Wasserbad so lange erwärmen, bis sich das Wachs vollständig aufgelöst hat.
Becherglas aus dem Wasserbad nehmen und die Fettschmelze kaltrühren → gut Handwarm. Wenn gewünscht jetzt die Tinktur gründlich einrühren.
Viell Spass beim Salbenrühren - und wenn dir das alles doch etwas zu aufwändig erscheint, rühre ich die Salbe gerne extra für dich 💛



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